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K 1520 Adapter

K 1520 Adapter

Abschriften aus FUNKAMATEUR:
  • FA-10/1989 S.482-484
ISSN: 0016-2833; ThULB Jena: 4 Z 479D (Magazin)

K 1520-Adapter für den PC/M

Dr.-Ing. A. MUGLER - Y27NN, Dipl.-Ing. H. MATHES


1 Überblick
2 Aufgaben des Busadapters
3 Aufbau des Busadapter
4 Inbetriebnahme

Literatur

[1] "Microcomputer System Bus line Interface K 1520, TGL 37271/01"
Deutsche Demokratische Republik, verbindlich ab 1.4.1981
[2] P. Salomon: "Modulares Mikrorechner-System K 1520"

1 Überblick

Die Vielzahl der existierenden K 1520 Baugruppen war der Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Buskoppelbaugruppe vom PC/M zum K 1520 Bus. Damit werden für den PC/M Computer zahlreiche neue Anwendungsfälle erschlossen. Dies betrifft besonders die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlichten Grafikzusätze und Baugruppen zur analogen sowie digitalen Ein- und Ausgabe.
k1520-bild-1.jpg
Bild 1: Anordnung der Leiterplatte am PC/M Copmputer

2 Aufgaben des Busadapters

Der K 1520 Busadapter dient der Umsetzung der Signale vom PC/M Bus in die Steckverbinderbelegung des K 1520 Systembus. Dabei werden die Datenleitungen über den DS 8286 bidirektional getrieben (D1). Die Umschaltung der Datenrichtung in Richtung PC/M Systembus erfolgt in folgenden Fällen:
  • im Interruptzyklus; dabei hat IEO des PC/M H-Pegel, /M1 und /IRORQ sind aktiv.
  • beim Lesen von peripheren I/O Bausteinen, die außerhalb des I/O Adressbereiches des PC/M liegen (0x00 bis 0x7F und 0xA0 bis 0xFF); dabei sind /RD und /IORQ aktiv.
  • beim Lesen von externen Speicherbaugruppen; dabei muss eines der 5 /MSEL Signale aktiv sein, sowie der aktive Pegel von /MREQ und /RD vorliegen.
D4.2 negiert den Ausgangspegel von IEO des PC/M Computers und steuert den IEI Eingang der K 1520 Peripherie. Die Interruptquellen des PC/M besitzen gegenüber der Peripherie die höchste Priorität.
k1520-bild-2.jpg
Bild 2: Stromlaufplan des K 1520 Busadapters

3 Aufbau des Busadapters

Bild 1 zeigt einen Vorschlag zur Anordnung des Busadapters. Je nach mechanischem Aufbau des PC/M kann z.B. X2 durch eine Stegleitung ersetzt und unmittelbar an einen K 1520 Steckeinheiteneinsatz angelötet bzw. gewickelt werden. Zu beachten ist, dass Zuleitungen über 200 mm vermieden werden. Längere Leitungen führen zu höherer Störanfälligkeit des Systems.

4 Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme erfolgt nach dem kompletten Aufbau der Leiterplatte. Bild 2 gibt den Stromlaufplan wieder. Es ist zu empfehlen, die Stromeinspeisung für die K 1520 Peripherie unmittelbar am K 1520 Bus oder am Busadapter vorzunehmen. Dadurch werden Spannungsabfälle in der Verdrahtung, die zu unerwünschten Störungen führen könnten, vermieden. Werden die im Bestückungsplan (Bild 5) eingezeichneten Lötkontakte vorgesehen, ergibt sich eine einfache Möglichkeit der Testung des Systems auch im Betrieb. Der Test der Funktion der Schaltung sollte statisch erfolgen. Dazu werden mit Widerständen von etwa 1 kΩ nach +5 V und von etwa 330 Ω nach Masse die jeweiligen Pegel an die Eingänge gelegt (siehe Punkte 1 bis 3 oben). An Pin 11 des DS 8286 (D1) is mittels Vielfachmesser, Logiktester o.ä. das Resultat zu beobachten. Dieser Test ist unabhängig von speziellen Prüfprogrammen anwendbar.
k1520-bild-3.jpg k1520-bild-4.jpg k1520-bild-5.jpg
Bild 3: Layout der Leiterseite der Asapterplatine Bild 4: Layout der Bestückungsseite der Adapterplatine Bild 5: Bestückungsplan der Adapterplatine

hochauflösende Abbildungen

PCM_ABB_BA_K1520.zip

alle Bilder
zip, 1,7M, 11/16/05, 300 downloads

Scans vom Original in niedriger Qualität

PCM_K1520_FA101989_LQ.pdf

Teil K 1520: FA-10/1989 S.482-484
pdf, 231,7K, 11/16/05, 393 downloads

Scans vom Original in hoher Qualität

PCM_K1520_FA101989_1_HQ.pdf

Teil K 1520 I: FA-10/1989 S.482-483
pdf, 2,7M, 10/24/16, 362 downloads

PCM_K1520_FA101989_2_HQ.pdf

Teil K 1520 II: FA-10/1989 S.484
pdf, 1,3M, 11/16/05, 357 downloads


Autor:Stephan Linz
Revision:2011/01/04 - 17:45 - © Li-Pro.Net

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